„Ich fühle mich wie in Wolken gebettet. Wie sanft gelandet in mir.“

Stimme und Sprache im Sinnlichen

In meinem Raum in Berlin-Zehlendorf können Sie eine körperorientierte Pädagogik kennenlernen, die Sie über Meditationen und sensorische Bewegung darin unterstützt ihre Körperwahrnehmung zu verfeinern. Ich begleite Sie darin, sich ihrer Präsenz und Wirkung bewusst zu werden und die neuen Erfahrungen in ihrem Leben zu erproben. Körpersprache, persönlicher Ausdruck und eine körperlich angebundene Stimme lassen die Veränderungen sichtbar und hörbar werden.

Körperwahrnehmung und Kommunikation

Alles in unserem Körper ist miteinander über die Fasern der Faszien verbunden und macht ihn zu einem erstaunlichen Reservoir für neue Wahrnehmungen, die unsere Vorstellungen über uns selbst bereichern können. Diese Neuigkeiten sind unmittelbar verbunden mit einem neuen Erleben des vertrauten Körpers, indem ein sensorisches Empfinden in einem Körperteil auftaucht, das bisher unbewusst war. Wenn uns immer mehr Bereiche des Körpers bewusst werden und gleichzeitig in unserem Selbst Gewahrsein auftauchen können, nährt dies den sinnlichen Kontakt mit uns selbst. Wie empfinden wir unsere Anwesenheit in einem Raum dann körperlich? Wie verändert sich unser Hören? Wie unser Sprechen und Denken- unsere Art und Weise mit anderen zu kommunizieren und in Beziehung zu sein?

Die Innere Bewegung wahrnehmen

Eine wesentliche Bedeutung in meiner Arbeitsweise wohnt der sogenannten Inneren Bewegung inne. Sie wurde von dem französischen Osteopathen Prof. Dr. Danis Bois, dem Begründer der Perzeptiven Pädagogik, entdeckt. Jahrzehntelang forschte er intensiv und umfassend zu den Phänomenen Wahrnehmung und Bewusstwerdung.
Er beschreibt die Innere Bewegung als ein autonomes, regulierendes, sanftes Geschehen im inneren des Körpers, das in einer spezifischen Langsamkeit in uns auftaucht und unseren Körper sensorisch (wahrnehmend) werden lässt. In diesem Geschehen entsteht oft zeitgleich eine berührende Nähe zu uns selbst. Ein sinnliches Erleben, das uns ganz unmittelbar aus einem besonderen Ort sprechen lässt - wie dieses Erleben während einer Meditation verdeutlichen kann:

„Ich fühle mich wie in Wolken gebettet. Wie sanft gelandet in mir.“ (Esther – Geologin und Segelpädagogin)

Ein Plädoyer für das Gefühl

Solch ein sensorisches und zugleich sinnliches Empfinden in einer Meditation verändert die Beziehung zu unserem Körper, wenn es uns bewusst werden kann und es nicht bei einem schönen, aber flüchtigen Ereignis bleibt. Deswegen ist die Frage nach einem Gefühl in solch einem Moment besonders wichtig. Sie ist für den Prozess der Bewusstwerdung wesentlich, denn ohne ein Gefühl dringt die neue Erfahrung nicht ins Bewusstsein ein und wir können nicht erfassen, welche Bedeutung diese Erfahrung für unser Leben hat. Für unsere Art und Weise in Kontakt mit uns selbst und unserer Umgebung zu sein.

Die Innere Bewegung wird in einer Manuellen Meditation im Liegen oder Sitzen am leichtesten wahrnehmbar. Wenn Sie darüber mehr erfahren möchten, gebe ich Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

Als Perzeptive Pädagogin kann ich sie in dem Prozess, die Bedeutung ihres meditativen Erlebens für sich selbst zu erkennen begleiten. Ein individuelles Coaching. Dazu gehört zum Beispiel auch ein Austausch über das Erproben ihrer Erfahrungen im alltäglichen Leben im Gespräch. Manchmal erreichen mich auch schriftliche Nachrichten wie diese:

“Hier liest du die Nachricht von einem zutiefst zufriedenen und glücklichen Menschen. Es war wie Tag und Nacht, wie entspannt und klar ich mich gefühlt habe dieses Mal. Habe mich auf den Tisch gesetzt und spürte mich bis zum Schluss. Habe gleichzeitig viel mehr Kontakt zu den Studenten gefühlt. Die Atmosphäre war konzentriert und voller Interesse. Eine schöne Sitzung und das habe ich Ihnen zum Schluss auch noch einmal gesagt.“

Wytse – Lateinforscher, Dozent und Sänger

Freiheit und Genuss

Sich so anwesend fühlen zu können, erhöht den Genuss indem was wir tun. Es verändert unsere Art und Weise in Kontakt zu sein. In diesem Zustand entfalten sich nicht nur Körper und Stimme frei, sondern auch die Gedanken beginnen sich in Ruhe zu ordnen und wie von alleine zueinander zu finden. In so einem Selbst Gewahrsein finden wir Ruhe, um andere hören zu können.

Beruflich wie privat.